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Allgemeine BetriebsanleitungAbgleich von Messspanne und NullpunktDie Module mit festem Messbereich werden im Werk genau kalibriert (Fehler meist kleiner als 0.05%), eine Nachjustierung ist in der Regel nicht erforderlich. Stimmen die Ausgangswerte nicht, sollten zuerst die Anschlüsse, die Speisung (stimmt die Speisespannung?) der Messaufbau und die benutzten Instrumente überprüft werden. Bei den programmierbaren oder konfigurierbaren Modulen empfehlen wir nach einer neuen Einstellung eine Überprüfung der Kalibrierung. Der Abgleich wird mittels eines Kalibrators oder eines geeichten Messwertgebers durchgeführt. Der Abgleich des Nullpunktes wird mittels des Potentiometers "Offs" durchgeführt, der Endwertabgleich mittels des Potentiometers "Gain". Zuerst wird der Nullpunkt eingestellt, dann der Endwert, bei grossen Änderungen ist diese Prozedur unter Umständen mehrfach zu wiederholen. Zur Sicherheit misst man den Ausgangswert bei der Hälfte des Messbereiches (Linearitätsüberprüfung). Bei gewissen unipolar gespiesenen Modulen erreicht die Ausgangsspannung nicht ganz 0 mV. In einem solchen Fall muss die Nullpunkteinstellung mit einem Eingangswert erfolgen, der einen von Null verschiedennen Ausgangswert erzeugt. Beachten Sie bitte auch die Hinweise bei den Betriebsanleitungen der einzelnen Messumformern. Anschluss von Speisung und Ausgang an ein Leiterplattenmodul
Anschluss der Speisung an ein 4-20 mA-Leiterplattenmodul
Anschluss von Speisung und Ausgang an ein DIN-Schienen-Modul
Anschluss der Speisung an ein 4-20 mA-DIN-Schienen-Modul
Anschluss eines 4-20 mA-Moduls
Der Widerstand RL wandelt den Strom (4-20 mA) in ein Spannungssignal U um. Können HF-Störungen nicht ausgeschlossen werden, empfiehlt es sich, vor dem Shunt-Widerstand (RL) ein Filter zu installieren (CF und RF). Typische Werte sind für RF ca. 100 Ohm und für CF 100 nF bis mehrere µF. Ein solches Filter (meistens zusammen mit einem Überspannungsableiter, z. B. ein ZNR) ist in der Regel auch notwendig, um die EG-EMV-Normen zu erfüllen. Anschluss mehrerer 4-20 mA-Module
Mit einer Speisung können ohne weiteres viele 4-20 mA-Module gespiesen werden. Für jeden Messumformer benötigt man einen separaten Shunt-Widerstand (RL). Es empfiehlt sich, HF-Filter und Überspannungsableiter vorzusehen (siehe Anschluss eines 4-20 mA-Moduls). | ||||||||||||||||||||||||||||||||
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